Transkription | Kristina Tissen
 zuverlässige Verschriftlichung von Interviews, Podcasts und Vorträgen 

Transkription im Studium.

Was bedeutet eigentlich „Transkription“?

Wahrscheinlich hast du das Wort „Transkription“ außerhalb deines Studiums noch nie gehört. Wir beginnen einfach mal dort, wo das Wort herkommt. Es kommt nämlich aus dem Lateinischen: trans = hinüber und scribere = schreiben. Etwas deutscher gesagt ist Transkription die schriftliche Übertragung – wovon auch immer. In der qualitativen Sozialforschung bedeutet Transkription die (wörtliche) Abschrift der gesprochenen Worte, zum Beispiel aus einem Interview. Je nach Forschungszweck kommen Transkriptionsv­erfahren mit unterschiedlicher Genauigkeit zur Anwendung. Für die qualitative Inhaltsanalyse werden häufig einfache Transkriptionssysteme angewendet. Auf die erweiterten Transkriptionssysteme werden wir in diesem Text nicht eingehen.

 

Was hat Transkription mit meinem Studium zu tun?

In der empirischen Sozialforschung werden vielfach Interviews zur Erhebung von Daten eingesetzt. Bei einem Studium im Bereich der Sozialwissenschaften sind Interviews häufig Teil der Bachelorarbeit bzw. Masterarbeit. Hier ein paar Tipps für die Planung und Durchführung deiner Interviews:

·        Wahl der Interviewform: Die Sozialforschung bietet unterschiedliche Interviewformen, welche wiederum deine Herangehensweise an die Interview-Planung beeinflussen. Die Wahl der Interviewform hängt von deiner Forschungsfrage ab.

·        Aufnahmegerät: Häufig reicht das Mikrofon deines Smartphones für die Aufnahme eines Interviews aus. Allerdings solltest du die Aufnahmequalität deines Geräts vorab testen. Alternativ kannst du auch mit einem speziellen Diktiergerät arbeiten.

·        Geräuschkulisse: Suche dir für das Interview einen ruhigen Ort aus, damit die Aufnahmen nicht durch Nebengeräusche gestört werden. Es empfiehlt sich, direkt vor dem Start des Interviews eine kurze Probeaufnahme durchzuführen. Dann ist sichergestellt, dass du und dien Gesprächspartner gut zu hören seid. Je besser die Aufnahmequalität ist, desto schneller bist du später bei der Durchführung der Transkription.

·        Virtuelle Interviews: Grundsätzlich ist auch ein Interview über das Telefon oder als Videocall möglich. Aber auch hier hängt alles von deiner Forschungsfrage ab. Wenn du also Mimik und Gestik des Gesprächspartners erfassen musst, solltest du dich am besten persönlich mit deinem Interviewpartner treffen. Bedenke auch, dass mit einem „digitalen“ Interview immer auch ein Qualitätsverlust der Aufnahmen einhergeht.

Nachdem du alle Interviews erfolgreich geführt und aufgezeichnet hast, werden diese mittels Transkription für die weitere Bearbeitung im Rahmen der qualitativen Inhaltsanalyse aufbereitet.

 

Was muss ich bei der Transkription von Interviews für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit beachten?

Auch in deinem Studium hängt der Erfolg sozialer Forschungsprojekte nicht zuletzt von dem richtigen System der Transkription ab. Du solltest dich also im Vorfeld genau informieren, welche Genauigkeit der Transkription für deine Forschungsfrage notwendig ist:

·        Sollen Wortabbrüche und Dialekte erfasst werden?

·        Sind Zeitstempel notwendig?

·        Wird nonverbale Kommunikation ausgewertet?

·        Muss die Länge der Pausen notiert werden?

·        Sind Zeilennummerierungen erforderlich?


Welche Herausforderungen muss ich bei der Transkription von Interviews im Studium bewältigen?

Beachte, dass die Transkription deiner Interviews sehr zeitintensiv ist. Wie lang die Transkription dauert, hängt von folgenden Faktoren ab: Transkriptionssystem, Audioqualität, Anzahl der Sprecher und natürlich von deiner Schreibgeschwindigkeit. Als Faustregel gilt: Aufnahmedauer x 6. Pausen sind da noch nicht eingerechnet. Wenn du also für deine Abschlussarbeit 5 Interviews zu je 30 Minuten geführt hast, wirst du mindestens 15 Stunden für die Transkription benötigen.

Die Datei mit einem normalen Mediaplayer abzuspielen und gleichzeitig zu tippen, wäre sehr umständlich und würde dich schnell an die Grenzen deiner Geduld bringen, denn die Sprechgeschwindigkeit ist in der Regel schneller als deine Schreibgeschwindigkeit und du müsstest ständig zwischen Mediaplayer und Textverarbeitungsprogramm switchen, um den Player zu stoppen, zurückzuspulen und wieder zu starten.

 

Wie kann ich Probleme bei der Transkription für meine Abschlussarbeit vermeiden?

Zum Glück gibt es gute Software, welche die Transkription erleichtert. Eine gute Transkriptionssoftware sollte folgende Funktionen haben:

·        Eingebauter Mediaplayer

·        Skalierbare Spulfunktion (Einstellungsmöglichkeit, um wie viele Sekunden vor- bzw. zurückgespult werden soll)

·        Steuerung über Tastenkombinationen bzw. Fußschalter

·        Zeitstempelfunktion

·        Automatischer Sprecherwechsel

Wenn du also in deinem Studium genug Zeit hast, kannst du deine Transkriptionen beispielsweise mit dem kostenlosen Programm EasyTranscript erledigen. Den Link zum kostenfreien Download findest du hier.

Möchtest du Zeit sparen, um dich stärker auf deine Abschlussarbeit konzentrieren zu können? Dann bist du bei uns an der richtigen Adresse. Sende uns gerne eine kurze Nachricht über das untenstehende Kontaktformular oder per Mail an hallo@tina-transkribiert.de.


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